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Studentenkredit


© Schlierner - Fotolia.com
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Ein Studium bringt so einiges an Kosten mit sich. Nicht nur, das alle 6 Monate die Semestergebühren bezahlt werden müssen, auch Bücher, Kopien und andere Lernmittel müssen finanziert werden. Die meisten Studenten ziehen auch in eine eigene Wohnung oder eine WG, für die eine Miete gezahlt werden muss. Hinzu kommen unter Umständen Kosten für Versicherung, Lebensmittel, Kleidung – und natürlich die Freizeitgestaltung. Wer kein BAföG bezieht oder Zuschüsse aus Bildungsfonds erhält, für den können diese Kosten schnell erdrückend werden. Ein Nebenjob ist zwar möglich, nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch, die eigentlich ins Lernen investiert werden sollte. Es scheint für viele Studierende ein echter Teufelskreis zu sein. Doch ein Studienkredit von einer Bank oder einem anderen Anbieter kann da Abhilfe leisten.

Was ist ein Studentenkredit?

Ein Studentenkredit ist ein spezieller Kredit, der von einer Bank oder einer ähnlichen Einrichtung vergeben wird, um Studierende zu fördern und ihre Lebenshaltung zu ermöglichen. Man unterscheidet dabei in zwei Kredit-Typen: Typ A, bei dem die Gesamtsumme über eine Einmalzahlung erfolgt und Typ B, bei dem monatlich ein Teilbetrag ausgezahlt wird, bis der Student das Höchstalter erreicht hat – oder die vereinbarte Gesamtsumme ausgeschöpft ist. Ein Studienkredit des Typ A ist immer dann empfehlenswert, wenn unvorhergesehene Kosten entstanden sind, wie etwa durch die Anschaffung eines neuen Notebooks. Typ B hingegen eignet sich dazu, die laufenden Kosten pro Monat zu decken und somit finanzielle Sicherheit zu schaffen.

Generell ist ein Studentenkredit immer mit niedrigeren Zinsen verbunden,  als es bei normalen Krediten üblich ist. Zudem kann die Tilgung, bzw. die Rückzahlung inklusive Zinsen, meist  an die Situation des Studenten nach dem Studium angepasst werden und dementsprechend in verhältnismäßigen Raten beglichen werden.

Welche Voraussetzungen muss man zur Beantragung erfüllen?

Zur Beantragung einer Finanzierung durch ein Institut wie der KfW-Förderung müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden, die sich jedoch je nach Anbieter und Kreditart unterscheiden können. So gibt es Studentenkredite, die sich speziell an Master-Studenten richten und dementsprechend eine kürzere Laufzeit umfassen. Um eine solche Finanzierung beantragen zu können, muss also nachgewiesen werden können, dass man den Bachelor bereits abgeschlossen hat und in einen Master Studiengang eingeschrieben ist.

Die meisten Anbieter wenden sich mit ihren Studentenkrediten jedoch an alle Studierenden, unabhängig von Studiengang und Hochschule. Soll ein solcher Kredit beantragt werden, sollte man jedoch über keine negativen Schufa-Einträge verfügen. Eine der ersten Maßnahmen, die das Institut einleitet, ist die Überprüfung der Kreditwürdigkeit. Sollten alte Schulden aus Handyrechnungen oder Ähnlichem zu einem Schufa-Eintrag geführt haben, kann die Kreditwürdigkeit herabgesenkt – oder erst gar nicht vorhanden sein. In einem solchen Fall kann der Antrag abgelehnt oder der Kredit nur in geringerem Umfang gewährt werden.

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