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Das Studium – Infos zur Studienwahl, Studienvorbereitung & Studienzeit

Wer denkt, ein Studium bestünde nur aus Vorlesungen und Seminaren – und auf der anderen Seite aus Ferien und Party, der ist auf dem Holzweg. Klar machen diese Dinge ein Studium zum Großteil aus, doch es gibt noch einiges Andere, was man beachten sollte. Nicht nur, um sicher und effizient durch die Studentenzeit zu kommen, sondern auch um Geld zu sparen, den begehrten Studienplatz zu bekommen – und so richtig schön Spaß haben zu können. Falls noch Orientierungshilfe bei der Studienwahl besteht, hilft das Zukunftsnavi auf einstieg.com weiter. Die beliebtesten 5 Studiengänge im Jahr 2011/2012 in Deutschland waren Betriebswirtschaftslehre (199.477 Studierende), Maschinenbau (107.221 Studierende), Rechtswissenschaft (99.134 Studierende), Medizin (82.770 Studierende) und Germanistik/ Deutsch (81.322 Studierende) (Quelle Statista).


Vor dem Studium      

Studenten

© Alexander Raths – Fotolia.com

Die wichtigsten Vorbereitungen zum Studium sind den meisten geläufig: Bewerben, Abwarten, Einschreiben. Vielleicht noch einmal die ein oder andere Lektüre zur Hand nehmen, um gut vorbereitet ins erste Semester starten zu können. Ganz Eifrige spitzen noch ihre Bleistifte. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass nicht wenige Unis mit der Bewerbung heut auch ein Motivationsschreiben verlangen. Dieses Motivationsschreiben gleicht dem Vorstellungsschreiben in einer regulären Bewerbung um einen Arbeitsplatz. Darin können eigene Qualifikationen, Vorkenntnisse sowie auch Ansprüche und Ziele angeführt werden. Tatsächlich überprüfen die Hochschulen so, wie wichtig es den angehenden Studenten mit dem Studienplatz ist – oder ob es nur darum geht, irgendein Fach zu studieren. Es kann also durchaus von Vorteil sein, etwas in sich zu gehen und ein wohl überlegtes, sauber formuliertes Anschreiben in korrektem Deutsch zu verfassen, um seinem Studienplatz ein Stückchen näher zu kommen. Eine Checkliste zur Vorbereitung vor Beginn eines Studiums gibt es auf wissen.de.

Sollte auch das Motivationsschreiben nicht zu einer Zulassung geführt haben und flattert eine Absage ins Haus, so ist es nicht selten möglich, den Studienplatz einzuklagen – insbesondere dann, wenn die Kapazitäten eines Fachs nicht ausgeschöpft sind.

Während des Studiums

Auch während des Studiums gibt es das ein oder andere, was man beachten sollte. Abseits des Lernalltags gibt es dabei einige hilfreiche Tipps und Tricks, mit denen man als Student ordentlich Geld sparen kann. Viele Kultureinrichtungen (Kinos, Museen, Konzertveranstalter, Schwimmbäder, etc.) bieten spezielle Rabatte für Studenten an. Doch damit nicht genug. Auch die PC- und Software-Hersteller haben erkannt, dass Studenten einen ganz eigenen Markt bilden, denn ohne Notebook – und je nach Studienfach auch nicht ohne entsprechende Software – kommt man heute kaum noch durch ein Studium. So bieten spezialisierte Händler, aber auch Hersteller wie etwa Apple selbst, Software und Notebooks für Studenten häufig stark reduziert an. Ein neues Gerät und/oder die entsprechende Software werden wahrscheinlich nie mehr so günstig gekauft werden können wie während des Studiums. Alles, was man tun muss, um die Rabatte zu erhalten, ist es nachzuweisen, dass man aktuell an einer Hochschule eingeschrieben ist.

Zwischen dem Studium

Nach dem Bachelor soll bei den meisten Studenten der Master folgen. In der Regel muss man sich zur Aufnahme in einen entsprechenden Studiengang jedoch neu bewerben – und auch hier muss dann ein Motivationsschreiben verfasst werden. Im Master Motivationsschreiben sollte man dabei auch darauf eingehen, welche Fachkompetenzen man während des Bachelors erlernt hat und inwiefern man das erlernte Wissen vertiefen oder spezialisieren möchte. Bleibt eine Zusage aus, so kann man gegebenenfalls auch diesen Studienplatz einklagen. Etwa dann, wenn nicht alle freien Studienplätze besetzt werden konnten und die Absage aufgrund eines zu schlechten Notendurchschnitts erlangt wurde. Einige Kanzleien bemühen sich dabei sogar um Sammelklagen von Studenten, um erfolgsversprechender gegen die Hochschule vorgehen zu können.