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Mit Studentensport fit bleiben – kostenlose und günstige Angebote

Studenten beim Volleyball

© Alen Ajan – Fotolia.com

„Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper“

In diesem alten Sprichwort steckt auch im Jahr 2013 noch viel Wahrheit – wer dauerhaft leistungsfähig sein will, der muss sowohl seinen Körper als auch seinen Geist fit halten. Gerade im Studium gilt das in besonderem Maße, denn der Kopf wird in dieser Zeit häufig so sehr strapaziert, dass Sport ein super Ventil sein kann. Tatsächlich eignen sich unterschiedliche Sportarten nicht nur super dazu, um mal ordentlich Dampf abzulassen, nachdem der Prof. seinen Frust mal wieder an den Studenten abgelassen hat, sondern auch dazu, den ganzen Körper – und somit auch das Gehirn – besser mit Sauerstoff zu versorgen. Nehmt einen Termin zum Sport machen wahr! Wetten, dass die nächste Lernsession ein Klacks wird!?

Warum ist Sport im Studium so wichtig? 

Tatsächlich ist es für Studierende äußerst empfehlenswert, sich in ihrer Freizeit regelmäßig zu bewegen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen und Vorteilen, die diese These, die für den ein oder anderen vielleicht gewagt erscheinen mag, stützen:

  1. Die Gesundheit: Natürlich ist der erste Grund, der für Studentensport spricht, allgemein bekannt. Wer sich bewegt, bleibt fit und gesund. Durch langes Sitzen beim Lernen kann der Rücken schmerzen, Verspannungen treten auf. Geselligkeit hin oder her – große Hörsäle führen auch dazu, dass die Ansteckungsgefahr mit Erkältungsbazillen steigt. Gegen diese und weitere Wehwehchen kann regelmäßige Bewegung eine sehr gute Vorsichtsmaßnahme sein. Die Rückenmuskulatur wird gestärkt, das Immunsystem wird gestärkt – und schon kommen Studis fit durch’s Semester.
  2. Bewegung als Ventil: Im Studium kann sich so einiges an Frust anstauen. Das Gespräch mit dem betreuenden Dozenten verlief eher ernüchternd als motivierend, die Projektarbeit will nicht voran gehen, weil die Gruppenpartner lieber feiern statt das Handout vorzubereiten, das nächste Seminar ist immer noch nicht vorbereitet, der Stoff für die Klausur will einfach nicht in den Kopf – und so weiter und so fort. All das nervt nicht nur, es belastet geradezu. Sich ständig damit beschäftigen zu müssen, macht die Situation nicht einfacher. Das Training bietet jedoch ein super Ventil, bei dem man den Kopf einfach mal ausschalten und sich so richtig schön auspowern kann. Ob beim Laufen im Wald, im Fitnesstudio oder beim Training im Verein –Bewegung hilft auf jeden Fall dabei, einen klaren Kopf zu gewinnen. Anschließend läuft das Leben wieder leichter.
  3. Sport für mehr Leistung: Wer sich regelmäßig bewegt, hält nicht nur seinen Körper fit, sondern auch seinen Geist. Das ist kein Gerücht, sondern eine Tatsache. Ursache dafür ist ein verbesserter Sauerstofftransport im Blut. Auch das Gehirn wird so besser durchblutet und wird somit leistungsfähiger. Denkprozesse fallen leichter, selbst der schwerste Stoff wird zugänglicher. Wer sich regelmäßig körperlich betätigt, wird seine Leistungsfähigkeit auf ganzer Linie sehr schnell und dauerhaft verbessert sehen.
  4. Bewegung gegen das Stimmungstief: Der Druck, der mit einem Studium auf einem lastet, kann nicht nur in ein Stimmungstief, sondern sogar bis hin zur Depression führen. 2012 lag die Quote der verschriebenen Antidepressiva an Studierende um 50% höher als noch 4 Jahre zuvor. 2013 dürfte diese Quote weiter ansteigen. Vorbeugend und behandelt gegen Leistungs-, Motivations- und Stimmungstiefs können dabei nicht nur ein strukturiertes Zeitmanagement und regelmäßige Pausen sein, sondern auch regelmäßiges Ausdauertraining kann Studenten dabei helfen, sich aus solchen Verstimmungen herauszubewegen. Bei körperlicher Betätigung werden Hormone ausgeschüttet, die sich stimmungsaufhellend auswirken.
  5. Kontakt zu anderen Studenten: Letztlich stellt Sport auch eine tolle Gelegenheit dar, im Verein oder beim Hochschulsport neue Kontakte zu knüpfen. Beim Training lernt man spielend leicht neue Leute kennenlernen, vor allem dann, wenn man zum Studieren in eine andere Stadt gezogen ist. Gerade Studis sind dabei sehr aufgeschlossen. Und so kann man sich auf jeden Fall schon einmal sicher sein, dass man wenigstens ein Hobby teilt. Und wer weiß – vielleicht ergibt sich so nicht nur ein einfacher Smalltalk, sondern sogar der ein oder andere Flirt!?

Kann man auch an der Uni Sport treiben?

Ja, klar! Nahezu jede Uni bietet dazu verschiedene Sportarten im Rahmen des so genannten Hochschulsport an. In den dafür zur Verfügung gestellten Räumen besteht die Möglichkeit, Kraft- und Ausdauersport zu machen –ganz wie in einem Fitnessstudio. Darüber hinaus werden meist Kurse angeboten, etwa zu Teamsport (Badminton, Volleyball, etc.) oder auch zu Aerobic, Yoga, Boxen, Pilates, Zumba und vielen weiteren Möglichkeiten, körperlich aktiv zu werden.  Der Vorteil dieses Angebots liegt dabei unter anderem darin, dass die Öffnungszeiten der Einrichtung und die Kurszeiten auf die Vorlesungszeiten abgestimmt werden. So können Studenten vor Unibeginn oder nach Unischluss trainieren – oder auch eine Freistunde nutzen, um sich ein wenig auszupowern. Gemeinsam mit den Kommilitonen oder ganz allein – um neue Freunde zu gewinnen – und bepackt mit der Trainingstasche geht’s auf ins unieigene Gym, um sich abzureagieren, neue Energien zu tanken und sich natürlich fit zu halten.

Wer auf der Suche nach Kursangeboten und Trainingsmöglichkeiten an seiner Hochschule ist, findet meist schon auf der Startseite der unieigenen Webpage einen Verweis zum Unisport. Von dort aus wird man dann meist zum Programm (z.B. Programm 2013) weitergeleitet. Auch in unabhängigen Vereinigungen findet man Gleichgesinnte, zu denen man eine Bindung herstellen kann, um gemeinsam Termine für den Unisport zu finden.

Günstiger Studentensport – Möglichkeiten außerhalb der Uni

Natürlich kann man nicht nur an der Uni selbst, sondern in Fitnessstudios oder im Verein günstige Gelegenheiten finden, um sich zu bewegen. Gerade die Studios bieten Studenten häufig tolle Rabatte an. So profitiert man mit seinem Studentenausweis nicht nur von günstigen Kino- und Theaterpreisen, sondern auch von Vergünstigungen im Fitnessstudio.

Besonders preiswert ist für Studenten zudem die Alternative, die da „Verein“ heißt. Die Gebühren der Vereine werden meist jährlich erhoben und liegen im Durchschnitt bei maximal 5 € pro Monat. Zudem hat man hier Gelegenheit, sehr leicht neue Bekannte zu finden – schließlich muss man hier im Training oder bei einem Match auf jeden Fall miteinander sprechen, während man das Training im Fitnessstudio theoretisch auch still und für sich alleine absolvieren kann.

Fazit

Das alte Sprichwort „Sport ist Mord“ zählt für Studenten nicht – ganz im Gegenteil. Für sie sind Bewegung und körperliche Anstrengung tolle Ventile, um Frust loszuwerden sowie eine klasse Gelegenheit, den Kopf frei zu bekommen, die körperliche und geistige Leistung zu steigern – und natürlich, um neue Leute kennenzulernen. Wer sich regelmäßig bewegt, wird zudem Grippeerregern und Erkältungsbazillen keine Chance geben, die nächsten Semesterferien zu ruinieren.