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Studentenreisen

Studenten mit Reisegepäck

© Andrey Kiselev – Fotolia.com

Work, Travel – und jede Menge Fun

Das Studium ist eine tolle Zeit, in der man auch die Welt sehen und kennenlernen möchte. Diese Gelegenheit zum Reisen sollte man auch nutzen, denn ehrlich: Ist das Studileben erst einmal vorüber, wird man kaum noch die Zeit aufbringen können, ausgiebig in ferne Länder zu reisen. Bei der Planung von Studentenreisen hat man dabei jedoch die Qual der Wahl: Geht man den bequemen Weg mit Pauschalangeboten oder plant man einen individuellen Trip, für den man Flüge, Unterkunft und Transport vor Ort einzeln bucht und gegebenenfalls erst vor Ort organisiert?

Wenn Studenten reisen – die Vorbereitung

Im Vorfeld von Studentenreisen gilt es immer so einiges zu beachten. Zunächst sollte die Frage geklärt werden, ob es sich tatsächlich „nur“ um einen Urlaub handeln soll oder vielleicht um einen Sprachurlaub oder sogar eine Reise nach dem Motto Work & Travel, bei der man ein Land ausgiebig kennenlernen – und gleichzeitig noch etwas Geld verdienen kann. Jede der Varianten bietet dabei natürlich so ihre ganz eigenen Vorteile, während eines normalen Bade-Aufenthaltes kann man sich beispielsweise prima vom Semester erholen und im Urlaub neue Energien für neue Taten und Aufgaben sammeln.

Wer nach dem Motto Work & Travel verreisen möchte, vereint jedoch gleich mehrere Vorteile: Solche Aufenthalte führen meist in ferne Länder, wie etwa nach Asien, in die USA oder nach Australien, können aber auch in Europa veranstaltet werden. Vor Ort übernimmt man einen Job, zum Beispiel in einer Bar oder auf einer Obstplantage und verdient somit nicht nur Geld, um etwa die Unterkunft zu bezahlen, sondern lernt dabei auch die Sprache unter „Echt-Umständen“ spielend leicht, bzw. vertieft sie so im Umgang mit den Einheimischen. Meist führen solche Aufenthalte die Reisenden zu mehreren Stationen an einer Destination, so dass auch mehrere kleinere Jobs geleistet werden können – die, je nachdem um welche Jobs es sich handelt, auch den Vorteil bieten, dass man so nebenbei noch etwas praktische Erfahrung für den Beruf sammeln kann.

Die Vorbereitung solcher Trips will jedoch wohldurchdacht und von langer Hand geplant sein. Die Flüge sollten dabei die Grundlage bilden. Denn geht man ohne feste Terminvorstellungen an die Planung von Studentenreisen heran und legt zum Beispiel nur einen groben Zeitraum fest (z.B. „im nächsten Sommer“), ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, auch interkontinentale Flüge recht günstig ergattern zu können. Zudem sollte man sehr früh entscheiden, wie lange die Reise dauern soll. Sind diese Eckpfeiler geklärt, kann die Zeit bis zur Reise genutzt werden, um den Rest zu organisieren.

Wenn Studenten reisen –  die Organisation

Sollen die Studententrips im Rahmen eines Work & Travel Projekts veranstaltet werden und somit länger dauern gilt es, rechtzeitig ein Urlaubssemester zu beantragen. Darüber hinaus sollten folgende Dinge beim Reisen beachtet werden:

  • Visum beantragen
  • Reisepass beantragen/verlängern
  • Ggf. Wohnung zu Hause kündigen/untervermieten
  • Impfungen auffrischen
  • Ggf. Ortsspezifische Impfungen geben lassen
  • Finanzierung der Reise klären
  • Unterkunft buchen (zumindest für einige Tage)
  • Stationen der Reise festlegen
  • Ggf. Kontakt zu einer Agentur aufbauen, die Jobs vermittelt

 

Vor Ort kann man dann an jeder Station der Reise eine neue Unterkunft beziehen und sich über eine Agentur oder auf eigene Faust um einen neuen Job bemühen.

Wenn Studenten reisen – nichts als Entspannung

Ganz abgesehen von solchen Sprach- und Arbeitsreisen kann man die Semesterferien natürlich auch dazu nutzen, einfach mal nur zu relaxen und Urlaub zu machen. Auch dazu gibt es tolle und sehr günstige Schnäppchen für Studierende von Reiseveranstaltern, die sich auf dieses Klientel spezialisiert haben. Häufig lassen sich hierbei auch Bildungs- und Partyelemente miteinander verknüpfen. So kann man etwa morgens eine Sprachschule besuchen, um seine Englischkenntnisse aufzufrischen, während man die Nachmittage und Abende zum Urlaub machen nutzt, den Aufenthaltsort näher kennenlernt, am Strand faulenzt  – und natürlich auch feiert.

Möglichkeiten für solche studentischen Trips gibt es zuhauf im Angebot, Informationen zu Studentenreisen findet man auch an der Uni. Die Anbieter hängen am Schwarzen Brett gerne Werbung für günstige Angebote, Pauschalreisen, Mietwagen und andere Reisebausteine auf.

Wenn Studenten reisen – das passende Ziel

Von „Ich will die Welt sehen“ bis „Mir reicht auch eine Stadt“ sind die Reisemöglichkeiten und Angebote für Studierende sehr umfangreich. Ziele für Studentenreisen gibt es dabei wie Sand am Meer, im Endeffekt hängt die Wahl jedoch vom Anspruch ab, den man an die Reise hegt.

Für reine Sprachreisen (Englisch) bieten sich so insbesondere London, Edinburgh, Dublin und auch Malta in Europa an. Aber auch die USA und Australien bieten natürlich tolle Orte, an die Sprachreisen führen können.

Work & Travel-Aufenthalte werden hingegen am allerliebsten in Australien veranstaltet, dort ist man geradezu spezialisiert auf Studis, die entspannen wollen, ihre Sprachkenntnisse vertiefen und dazu noch arbeiten wollen.

Für eine reine Urlaubsreise hingegen kommen prinzipiell alle gewünschten Ziele infrage. Gibt es keine spezialisierten Angebote für Studenten, so kann man sich günstige Aufenthalte etwa mit Billigfliegern,  Übernachtungen in Hostels oder dem Interrail selbst zusammenstellen.

Wenn Studenten reisen – Mögliche Unterkünfte

Günstig soll die Reise wenn möglich sein, natürlich. Und das ist auch durch das entsprechende Angebot umsetzbar, zum Beispiel mit preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeiten während Studentenreisen. Die beliebteste unter den preiswerten Möglichkeiten ist dabei wahrscheinlich die der Übernachtung in einem Hostel oder einer Jugendherberge. Achtung: Das Angebot ist zwar günstig, aber nur etwas für die Studierenden, die kein Problem damit haben, ihr Zimmer mit bis zu 10 anderen, fremden Personen zu teilen.

Will man einen reinen Erholungs- und Badetrip starten, stellt Camping auch eine günstige Übernachtungsmöglichkeit dar. Gerade in Frankreich, direkt an der Atlantikküste gibt es eine Reihe von tollen Campingplätzen, auf denen man für kleines Geld sein Zelt aufschlagen kann.

Für Sprachaufenthalte hingegen eignet sich auch die Unterbringung in Gastfamilien, die sich ebenfalls meist sehr kostengünstig gestaltet.

Abschließende Tipps

  • Wer wirklich günstig reisen will, für den ist Flexibilität geboten – Die besten Schnäppchen bei Studentenreisen lassen sich entweder Last Minute oder als Frühbucher erzielen.
  • Wie wäre es damit, statt einer Studentenreise ein Auslandsemester zu planen? Das bietet die gleichen Vorteile wie ein längerer Auslandstrip, zudem muss man sein Studium nicht pausieren und kann Unterstützung von entsprechenden Programmen (z.B. ERASMUS) oder sogar Auslands-BAföG beantragen.
  • Interrail-Tickets zum Reisen mit der Bahn durch ganz Europa gibt es bereits ab ca. 180 €
  • In manchen Ländern lohnt es sich, Land- und Bundesstraßen zu befahren statt der Autobahn, sofern man mit dem Auto, bzw. Mietwagen unterwegs ist. So spart man die Mautgebühren.