logo
Video



Bewerbung für Master und Stipendium: Motivationsschreiben mit Muster

Das umfangreichere Anschreiben

Muster Motivationsschreiben Stipendium Motivationsschreiben sind für Studenten heute bei verschiedenen Angelegenheiten von größerer Bedeutung geworden, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Eine Vorlage zur Orientierung ist hier hilfreich. Insbesondere im Zusammenspiel mit einer Bewerbung um einen Masterplatz, um ein Stipendium aber auch um den ein oder anderen Job – abhängig von den Anforderungen der Stellenausschreibung – spielen die Motivationsschreiben eine wichtige Rolle. Sie bieten dem Bewerber einen Rahmen, sich und seine Fähigkeiten nachdrücklich vorzustellen und darzulegen, warum gerade er ein Stipendium erhalten oder den Studienplatz Master bekommen sollte. Stiftungen, Hochschulen und Arbeitgeber überprüfen damit unter anderem die Argumentationsfähigkeit u Button für Muster Motivationsschreiben Master nd schriftliche Ausdrucksweise der Bewerber. Darüber hinaus gewinnen sie natürlich auch einen Einblick in die Fähigkeiten und die Motivation des Bewerbers und können so bereits eine Vorauswahl treffen, um darüber zu entscheiden, wer gegebenenfalls zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird – und wer nicht.

Tipps zum Erstellen eines Motivationsschreiben für Stipendium, Master und Job

Ein einheitliches Muster, das genau vorgibt, wie ein Motivationsschreiben innerhalb einer Bewerbung aussehen muss, gibt es leider nicht. Dafür hängen die Anforderungen und Inhalte zu sehr vom jeweiligen Zweck ab, zu dem das Motivationsschreiben verfasst werden soll. Ein Motivationsschreiben im Rahmen einer Bewerbung um ein Stipendium gestaltet sich beispielsweise anders als eines im Rahmen einer Bewerbung um einen Studienplatz im Master Studium. Hier gibt es daher auch jeweils eine unterschiedliche Vorlage. Dennoch gibt es einige grundlegende Dinge, die beim Verfassen immer beachtet werden sollten, so etwa das Einhalten einer bestimmten Form, ein gewisser Duktus sowie ein ordentlicher und übersichtlicher Aufbau. Im Folgenden gibt’s einige allgemeine Tipps für das erfolgreiche Verfassen eines Motivationsschreiben für Master, Stipendium, und Job und fallspezifische Muster zur Inspiration.

Die Gestaltung

Student mit Laptop auf Feld

© olly – Fotolia.com

Ausgefallene Gestaltungen einer Bewerbung, die vom Inhalt des Motivationsschreibens ablenken, sind an dieser Stelle tabu. Das Motivationsschreiben hat sich als so genannte „dritte Seite“ einer Bewerbung in vielen Bereichen etabliert – in denen es jedoch immer gilt, eine bestimmte Form zu bewahren und sich an einer Vorlage zu orientieren. So gilt grundsätzlich, dass das Motivationsschreiben (ähnlich wie das reguläre Anschreiben) nur eine DIN A4 Seite umfassen sollte, in seltenen Fällen darf es auch zwei Seiten umfassen. In der Regel wird in der Ausschreibung des Studienplatzes, des Studiums oder einer Stelle jedoch darauf verwiesen, wie umfangreich das Motivationsschreiben tatsächlich sein darf. Manchmal gibt es auch eine Vorlage oder ein Muster. Schriftart und Schriftgröße sollten identisch zu denen des Anschreibens sein, bzw. in der ganzen Bewerbung inkl. Lebenslauf einheitlich gehalten werden. Dabei empfehlen sich keine verschnörkelten oder exotischen Schriftarten, sondern standardisierte Formate wie etwa Arial oder Times New Roman. Die Schriftgröße sollte je nach Schriftart 10 Punkt nicht unter- und 12 Punkt nicht überschreiten. Zum formalen Aufbau zählt zudem ein Briefkopf mit Adresse des Empfängers und des Absenders, Datum und Ort sowie eine Betreffzeile. Gestalterische Höhenflüge in Form aufwendiger Designs und Layouts sind an dieser Stelle ebenso wenig angebracht wie etwa im Lebenslauf , sie lenken zu sehr vom Inhalt ab und vermitteln schlimmstenfalls einen kindlichen Eindruck. Trennstriche in einer dezenten Farbe (z.B. Bordeauxrot oder Dunkelblau) sowie ähnliche, dezente gestalterische Mittel sind jedoch erlaubt – sie führen dazu, dass das Motivationsschreiben besser im Gedächtnis des/der Verantwortlichen bleibt.


Der Inhalt 

Der Inhalt des Motivationsschreibens hängt stark davon ab, an welchen Adressaten sich das Schreiben richten soll. Ein Motivationsschreiben zur Bewerbung um ein Stipendium erfordert andere Inhalte als das zur Bewerbung um einen Job oder Studienplatz. Allen ist jedoch gemein, dass aus ihnen eine deutliche Motivation hervorgehen sollte, die den Adressaten dazu bewegen soll, sich für ebendiesen Bewerber zu entscheiden.

  • Stipendium: Die zentralen Fragen, die in einem Motivationsschreiben zu diesem Zweck beantwortet werden sollten, drehen sich darum, warum der Bewerber überhaupt in Stipendium in Anspruch nehmen möchte, warum er es gerade von dieser Stiftung beziehen möchte – und warum die Stiftung gerade ihn fördern sollte. Als Bewerbungsgrund sollte man dabei nicht Geld angeben, dieser Grund liegt auf der Hand. Hier sollte besser eine ideelle Förderung angesprochen werden. Zudem sollte etwa das Programm der Stiftung hervorgehoben und in Verbindung mit den eigenen Studienzielen/-inhalten gesetzt werden. Auch eine Übereinstimmung zwischen den Werten der Stiftung und denen des Bewerbers kann hervorgerufen werden. Abschließend sollte man auf persönliche Fähigkeiten eingehen – und darf dabei auch ehrenamtliche Arbeit oder andere Engagements anführen. Im oberen Bereich der Seite findet ihr ein fallspezifisches Muster Motivationsschreiben Stipendium im PDF-Format.
  • Master Studium: Viele Hochschulen fordern heute, dass auch bei der Bewerbung um einen Masterplatz ein Motivationsschreiben abgegeben wird. In diesem Schreiben sollte man darauf eingehen, welche Fähigkeiten man bislang im Studium erlangt hat, welche Inhalte und Themenbereiche man besonders interessant fand und im Master gerne vertiefen möchte und inwiefern man sich auch eine spätere Zukunft vorstellt. Die Schwerpunkte des Studiengangs sollten dabei ebenso hervorgehoben werden wie persönliche Interessen, beides sollte in einen Kontext zueinander gesetzt werden. Zu diesem Fall findet ihr ebenfalls ein Muster auf dieser Seite.
  • Job: Auch bei einer Bewerbung um einen neuen Job spielt das Motivationsschreiben neben Anschreiben und Lebenslauf eine immer wichtigere Rolle. 2013 wird die Zahl der Arbeitgeber, die ein solches Motivationsschreiben einfordern, noch einmal ansteigen. Die Inhalte eines solchen Schreibens sind dabei denen eines Motivationsschreibens zur Bewerbung um einen Masterplatz ähnlich. Zunächst sollte man kurz darauf eingehen, warum man diesen Job möchte, um dann zu erläutern, welche Fähigkeiten man mitbringt und welche Gegebenheiten man am Unternehmen und dem potentiellen Job schätzt. Schließlich sollte auch hier wiederum eine Verbindung zwischen persönlicher Motivation und Kompetenzen sowie den Gegebenheiten des potentiellen Arbeitgebers geschlagen werden.

 

Der Aufbau

Der generelle Aufbau eines Motivationsschreibens besteht aus Kopf, Einleitung, Mittelteil und Schluss. Unabhängig davon, ob es sich um ein Motivationsschreiben für Master, Stipendium oder Job handelt. In den Kopf gehören dabei Adresse des Empfängers und des Absenders, Ort und Datum (Berlin, 8. März 2013) sowie eine Betreffzeile. Die Einleitung sollte im Motivationsschreiben kurz und prägnant gefasst werden. Gängige Phrasen wie „hiermit bewerbe ich mich um…“ sollte man vermeiden und sich stattdessen um einen Aufhänger bemühen, der zum Weiterlesen anregt. Auch im Mittelteil, der der wichtigste Teil des Motivationsschreibens ist, sollte man genau und präzise formulieren, schließlich hat man nur eine Seite Platz. Hier sollten Erfahrungen, Werte – und natürlich die Motivation angeführt werden. Im Schlussteil kann man beispielsweise um die Kontaktaufnahme bitten und den Kreis schließen. Das Motivationsschreiben endet mit einer gängigen, formellen Grußformel wie etwa „Mit freundlichen Grüßen“. Zusätzliche Informationen zum Motivationsschreiben gibt es bei absolventa.de.

Grundsätzliche Empfehlungen für Master und Stipendium Motivationsschreiben

  • Wer sich bewerben will, sollte immer den roten Faden wahren, um das Lesen zu erleichtern, die eigene Argumentationsfähigkeit zu belegen – und nicht abzuschweifen.
  • Beim Bewerben sollte man immer einen förmlichen Duktus gebrauchen, um nicht zu lax zu tönen!
  • Weder sollte man sich (und die Stiftung/den Lehrstuhl/das Unternehmen) über den Klee loben noch sein eigenes Licht unter den Scheffel stellen. Eine glaubwürdige Darlegung der eigenen Fähigkeiten und des eigenen Wissen ist angebracht.
  • Nach spätestens fünf Zeilen sollte man im Sinne der Struktur und des formalen Aufbaus eine Leerzeile einfügen.
  • Überschwängliche Grußformeln wie „Herzliche Grüße“ sind nicht angebracht.
  • Das Motivationsschreiben (und auch den Lebenslauf, das Anschreiben, etc.) sollte man von einem Freund oder Bekannten auf Inhalte, Struktur und Rechtschreibung gegenlesen lassen, damit sich auch keine Flüchtigkeitsfehler einstellen können.

 

Wichtige Anmerkung zu den Muster-Motivationsschreiben: Bitte betrachtet diese Muster lediglich als Vorlage und zur Inspiration und Hilfe bei der Orientierung. Eine 1:1 Kopie einer dieser Vorlage ist für euer individuelles Motivationsschreiben nicht empfehlenswert.