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Finanzierung des Studiums – Hürden und Möglichkeiten

Studentin mit Sparschwein

© DDRockstar – Fotolia.com

Bildung ist ein unschätzbares Gut – für das man jedoch nicht selten teuer bezahlen muss. Semesterbeiträge, Studiengebühren, Literatur und Lernmaterialien – die Kosten summieren sich schnell und so manch eine Familie wurde mit diesen Kosten bereits an die Grenzen der finanziellen Möglichkeiten getrieben. Informationen zur Finanzplanung für Studenten findet man auf Süddeutsche.de. Damit jedoch niemandem ein Studium aufgrund von zu hoher Gebühren verwehrt bleiben muss, gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Möglichkeiten zur Finanzierung eines Studiums. Darüber hinaus profitieren Studenten bei vielen Gelegenheiten von speziellen Rabatten – nicht nur im Kino oder Theater, sondern auch beim Neukauf eines Notebooks oder verschiedener Programme.

Semesterbeitrag & Studiengebühr

Der Semesterbeitrag wird im Grunde an jeder Hochschule erhoben, er liegt meist irgendwo zwischen 100 € und 200 € pro Semester. Damit zahlt der Student unter anderem dafür, dass er Linien des ÖPNV innerhalb eines bestimmten Radius nutzen kann. So wird zum Beispiel gewährleistet, dass man als Student „kostenlos“ von der Wohnung zur Hochschule und zurück gelangt. Natürlich kann das Semesterticket auch außerhalb der Vorlesungszeiten genutzt werden.


Die Studiengebühren hingegen werden heute nur noch in wenigen Bundesländern erhoben, nachdem ihre Einführung an vielen Orten zu massiven Protesten geführt hatte und sie infolgedessen wieder abgeschafft wurden. Sie liegen/lagen meist bei ca. 500 € pro Semester. Eine Übersicht, wo aktuell noch Studiengebühren erhoben werden gibt unicum.de. Die Gebühren sollten dazu verwendet werden, die Qualität der Lehre an der Hochschule zu sichern, etwa mit neuen Büchern in den Bibliotheken und ähnlichen Maßnahmen.

Weitere Kosten

Neben dem Semesterbeitrag und etwaigen Studiengebühren kommen jedoch meist noch weitere Kosten auf die Studenten zu. Hier seien insbesondere die Ausgaben für Fachliteratur und andere Lernmaterialien sowie auch Kopierkosten genannt. Darüber hinaus können Kosten für Miete, Lebensunterhalt sowie gegebenenfalls auch Versicherungskosten auf die Studenten zukommen.

Studentenkredit

Angesichts der Kosten, die mit einem Studium entstehen, kann einem schon einmal etwas flau in der Magengegend werden. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Finanzierungsmöglichkeiten, die einem jeden Bildungswilligen ein Studium ermöglichen können. Eine dieser Optionen sind Studentenkredite, die von verschiedenen Instituten (z.B. der KfW) vergeben werden. Zu einem besonders niedrigen Zinssatz erhalten die Studenten eine monatliche Auszahlung oder eine einmalige Summe, die erst nach dem Studium zurückgezahlt werden muss. Häufig ist dabei sogar noch ein zeitlicher Puffer für die Jobsuche nach dem Studium vorgesehen.

Studentendarlehen

Das wahrscheinlich berühmteste Beispiel für ein Studentendarlehen ist BAföG, das von vielen Studenten zur Finanzierung des Studiums genutzt wird. Dabei handelt es sich um ein zinsloses Darlehen vom Staat, das nach dem Studium in Raten zurückgezahlt wird. Die Raten werden dabei vom jeweiligen Verdienst abhängig gemacht und können auch recht klein ausfallen. Doch nicht jeder Student ist BAföG-berechtigt, entscheidend sind dabei unter anderem die Einkünfte der Eltern.

Studentenjobs

Die relativ freie Zeiteinteilung während eines Studiums ermöglicht es auch, spezielle Studentenjobs, etwa am Lehrstuhl oder auch in Kneipen, Supermärkten, Unternehmen der jeweiligen fachlichen Ausrichtung, etc. wahrzunehmen. Der Verdienst liegt dabei meist bei etwa 400 € pro Monat. Viel höher darf er auch nicht sein – sonst gibt’s Probleme mit der Versicherung.

Weitere finanzielle Vorteile

Neben der Finanzierung eines Studiums gibt es viele Möglichkeiten, während des Studiums Geld zu sparen. Zum Beispiel mit vielen verschiedenen Studentenrabatten (unter anderem etwa beim Girokonto für Studenten) oder den finanziellen Ersparnissen, die das WG-Leben oder das Leben im Elternhaus bieten.